Elsnigk (Anhalt)

Neubau 1877-1879, Weihe am 20. Juli 1879. Elsnigk wurde schon 1370 als Kirchdorf erwähnt.

Glocken
In Elsnigk hängen zwei Eisenhartgußglocken, die 1928 von Schilling und Lattermann in Apolda gegossen worden sind. Diese dürfen nicht mehr geläutet werden. Die Kirchengemeinde bemüht sich gegenwärtig intensiv um einen neuen Glockenstuhl und um zwei neue Bronzeglocken. Dazu sind noch weitere Spenden erfordelich. Hier können Sie spenden…

Quellen: Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch      
Dehio, Handbuch der Kunstdenkmale
Inventarisation von Herrn Philipp vom 27. März 1998

Osternienburg

1718/1719 Neubau auf Veranlassung des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen, 1876-1880 innen und außen umfassend erneuert, Weihe am 17. September 1880. Derzeit hat die Kirchengemeinde 134 Mitglieder.

 Geschichte des Osternienburger Geläuts:
Vor dem Ersten Weltkrieg gab es drei Glocken
I. die große Backmeisterglocke von 1504 
II. eine weitere große Glocke (Dm. 84 cm, also 20 cm geringer als bei Nr. I.) mit einer ausgefallenen Majuskelinschrift („DULCE SONO PASSIMQUE TONO TONITRISQUE REPONO“), von der Inschrift gibt es eine Abreibung, die zeigt, dass diese Glocke vermutlich vom Anfang des 14. Jahrhunderts stammte (vielleicht auch schon vor 1300), Diese wurde wohl im Zweiten Weltkrieg abgeliefert. An ihrer Stelle läutet nun eine von Afred Wirth gestiftete Stahlglocke.
III. – die kleine Nebenglocke. Vermutlich erst nach 1300, möglicherweise sogar erst nach 1400.

Die Orgel
die Orgel stammt von Fleischer & Kindermann / Dessau, Baujahr
wahrscheinlich 1922. Das Gehäuse der Vorgängerorgel von Albert Nickol
aus 1880 wurde dabei wiederverwendet

Quellen: Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch                                                    
 Dehio, Handbuch der Kunstdenkmale
persönliche Unterrichtung durch Orgelbaumeister Thorsten Zimmermann, Halle / Saale
persönliche Unterrichtung durch Dr. Matthias Friske, Salzwedel

Reppichau

Die Kirche wurde 1823 nach Plänen von Baumeister Corte erbaut. Weihe am 14. Oktober 1823. Der Westturm stammt aus dem 12./13. Jahrhundert

Quellen: Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch                                                      
Dehio, Handbuch der Kunstdenkmale

Trebbichau

1667 erbaut Friedrich von Wuthenau die Kirche, Neubau 1891/1892. Weihe am 30. Oktober 1892.

Quellen: Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch                                                      
Dehio, Handbuch der Kunstdenkmale

Zehringen

Ursprünglich stammt die Kirche wohl aus dem 12./13. Jahrhundert. Umbauten im 15./16. Jahrhundert. Patron im 16. Jahrhundert von Dünau, 1624-1730 von Schlegel, 1783 fürstliches (staatliches) Patronat.

Die Kirche ist in Privatbesitz.

Quellen: Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch; Dehio, Handbuch der Kunstdenkmale